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Kassettenmarkise

Die Kassettenmarkise ist im Gegensatz zur Halbkassetten- oder Hülsenmarkise eine vollkommen geschlossene Konstruktion, die alle Markisenbestandteile in sich aufnehmen kann.

Die Kassette ist dabei selbsttragend. Eingefahren verschwindet also nicht nur das Tuch im Kasten, sondern mit ihm auch das gesamte Gestänge mit Gelenkarmen und Mechanik. Damit ist die Markise samt aller Einzelteile bestens vor Witterungseinflüssen wie Regen, Schnee, Wind, Feuchtigkeit und Sonne geschützt. Außerdem ist hier kein Volant als Abschluss nötig.

Dieser Luxus kostet natürlich einiges und daher gilt die Kassettenmarkise auch als die teuerste Variante unter den Beschattungsmöglichkeiten. Kippgelenkarm-Mechanik für Kassettenmarkisen Die Kippgelenkarm-Mechanik einer Kassettenmarkise sorgt dafür, dass das Ausfallprofil oder besser gesagt jeder Gelenkarm beim Ausfahren der Markise unabhängig von deren eingestellter Neigung ein Stück weit horizontal bewegt wird.

Erst dann, also während des Ausfahrens, kippt die Konstruktion in die vorgegebene Schräglage ab und begibt sich in ihre Endposition. Der Vorteil an dieser Technik ist die saubere Führung des Ausfallprofils, das ja im eingefahrenen Zustand die Kassette oder den Kasten an der Vorderseite völlig wetterdicht abschließt. Mit der zunächst waagrechten Bewegung wird ein Verhaken an anderen Bauteilen wie beispielsweise der Schaufensterblende verhindert. Eine Vollkassettenmarkise verdient ihren Namen eigentlich auch erst dann so richtig, wenn sie mit eben dieser Kippgelenkarm- Mechanik ausgestattet ist.

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