Tragrohr Markisenkonstruktion Gelenkarmmarkise
Im Regelfall ist das Trag- oder auch Montagerohr aus Edelstahl. Auf ihm wird die gesamte Markisenkonstruktion beispielsweise einer Gelenkarmmarkise aufgebaut.
Die Seitenlager sind seitlich rechts und links aufgesteckt und verschraubt, wobei sie auf einer Seite die Tuchwelle über eine Walzenbüchse und auf der anderen Seite den Antrieb aufnehmen. Dieser Antrieb kann ein Getriebe oder Motor sein. Diese Seite wird dann auch passenderweise Antriebsseite genannt. Die Gelenkarme werden an den Armlagern befestigt, die nach innen versetzt und ebenso auf das Tragrohr aufgeschoben und verschraubt werden.
Die für die Befestigung notwendigen Konsolen, die je nach Montageart – etwa Wand-, Decken- oder Dachsparrenmontage – vor Ort befestigt werden, tragen schließlich die komplette Markise samt Tragrohr. Dabei überträgt das Tragrohr die auftretenden Kräfte, die vom Markisentuch und den Gelenkarmem ausgehen, zur Montage der Markise im Mauerwerk.
Dabei versteht es sich von selbst, dass die Größe der übertragbaren Kräfte von der Größe des Tragrohrs abhängen. Moderne Markisen sind im Normalfall mit Tragrohren von 40 x 40 Millimeter ausgestattet. Bei Kassettenmarkisen sieht es insofern anders aus, als dass die kein Tragrohr haben, weil hier das Gehäuse die auftretenden Kräfte zur Befestigungskonsole überträgt.

